Pressemeldungen & Pressespiegel

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen der Bürger für Wurzen sowie Presse-Berichterstattung.

 

LVZ Muldental, 11. März 2019

Nemter Ortschaftsrat wechselt zur Gemeinschaft Bürger für Wurzen

Thomas Zittier ist Chef der Stadtratsfraktion von Bürger für Wurzen in der Muldestadt.
Thomas Zittier ist Chef der Stadtratsfraktion von Bürger für Wurzen in der Muldestadt. Quelle: privat
 

Über viele Jahre zogen die Mitglieder des Ortschaftsrates Nemt per Liste des CDU-Stadtverbandes Wurzen ins Dorfparlament ein. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn Enrico Thiel, Dana Zschernack, Kathleen Konrad, Silke Hempel, Lutz Broy, Matthias Wagner und Ronny Winter wechseln zur Kommunalwahl am 26. Mai die Fronten. Sie kandidieren nämlich ab sofort für die unabhängige Wählergemeinschaft „Bürger für Wurzen“ (BfW).

Den plötzlichen Sinneswandel der Nemter Mannschaft und somit unverhofften Zuwachs kommentierte der BfW-Stadtratsfraktionschef Thomas Zittier "als Paukenschlag". Zumal sich, so der 37-Jährige, die BfW dadurch mit weiteren Kandidaten verstärke und das Interesse an der freien Wählervereinigung wachse. „Darunter sind neben bekannten Gesichtern aus dem Ehrenamtsbereich auch junge und sehr interessante Bewerber, die sich auf eine Zusammenarbeit sowie ein konstruktives Miteinander im Sinne der Stadt freuen.“

Reaktion des CDU-Stadtverbandes: Jeder kann frei entscheiden

Dass nunmehr sogar die sieben Nemter eine neue politische Heimat in der BfW gefunden haben, führt Zittier auf die„übergreifende und vor allem unabhängige“ Arbeit seiner Gruppierung in den vergangenen Jahren zurück. Eben davon zeuge gerade der jüngste Übertritt. Er reihe sich zudem in eine Vielzahl von wechselwilligen Kandidaten ein, die ihren Altparteien den Rücken kehren und in Richtung der freien Wähler und unabhängigen Wählervereinigungen ziehen.

Über die eigentlichen Beweggründe der Nemter hüllt sich der CDU-Stadtverbandsvorsitzende indes in Schweigen. „Natürlich ist es für uns bedauerlich. Aber letztlich kann jeder für sich ganz frei entscheiden, auf welche Liste er geschrieben werden möchte. Wir legen also niemandem einen Stein in den Weg“, sagt Kay Ritter. Dennoch sei er persönlich von dem einen oder anderen Ortschaftsrat aus seinem engeren Bekanntenkreis enttäuscht, fügt der 47-Jährige an. Auf die Frage, wie viele der ehrenamtlichen Abgeordneten aus Nemt ein CDU-Parteibuch hätten, antwortete Ritter: „Nur einer und der ist mittlerweile ausgetreten.“

Kommunalpolitik ohne Parteizwänge und Vorurteile

Aus Sicht von Zittier passen die neuen Mitstreiter des Wurzener Ortsteils sehr gut zum Leitbild der BfW. Diese Einschätzung teilt auch der jetzige Vorsitzende des Nemter Gremiums, Enrico Thiel. „Der Ortschaftsrat hat eine große Verantwortung für die Entwicklung und Gestaltung. Um jene Aufgaben leisten zu können, möchten wir fraktionsübergreifend Ideen und Kompetenzen bündeln und umsetzen.“ Schon deshalb sei es ihm wichtig, „die unabhängige Schnittstelle zwischen Verwaltung und den Anliegen der Bürger zu sein“ – und zwar in Zukunft ohne Parteizwänge und Vorurteile.

Zittier jedenfalls sieht die BfW unterdessen als „echte Alternative für eine bürgernahe Politik vor der Haustür“ im Aufwind. Noch diese Woche reicht die Wählergemeinschaft ihre Vorschlagsliste beim Gemeindewahlausschuss im Stadthaus ein – dann mit den Namen der Nemter.

Wurzener Wählergemeinschaft wurde vor zehn Jahren gegründet

Übrigens gründeten 16 Personen am 23. März 2009 die BfW. Im selben Jahr trat die unabhängige Wählergemeinschaft zur Kommunalwahl an und errang auf Anhieb mit 15,9 Prozent vier Sitze im Stadtrat. Fünf Jahre später konnten die vier Mandate (16 Prozent) verteidigt werden. Stadträte wurden Thomas Zittier, Sabrina Rybosch (Nachrücker Andreas Fricke), Matthias Lange und Ronny Wedekind. Ende Juni 2018 legte Ryborsch aus beruflichen Gründen ihr Amt nieder. Sie kandidiert derzeit für die Unabhängige Wählervereinigung (UWV) und will in den Kreistag einziehen.

Von Kai-Uwe Brandt

LVZ Muldental, 13. Februar 2019

Alarmruf der Feuerwehr: Schon seit Jahren haben die Kameraden Schwierigkeiten,
 die Einsatzbereitschaft der Technik zu gewährleisten. Deshalb fordern sie jetzt von der Stadtverwaltung einen hauptamtlichen Gerätewart.
Alarmruf der Feuerwehr: Schon seit Jahren haben die Kameraden Schwierigkeiten, die Einsatzbereitschaft der Technik zu gewährleisten. Deshalb fordern sie jetzt von der Stadtverwaltung einen hauptamtlichen Gerätewart. Quelle: Kai-Uwe Brandt
 
 
Wurzen

Die Freiwillige Feuerwehr (FFw) Wurzen schlägt Alarm. Um in Zukunft die Technik weiterhin einsatzfähig zu halten, benötigen die Kameraden dringend einen hauptamtlichen Gerätewart. Daher wandte sich Stadtwehrleiter Michel Uischner unlängst an die Ratsfraktion der Bürger für Wurzen (BfW), die das Thema nunmehr auf die Tagesordnung des Finanz- und Verwaltungsausschusses hoben.

Fraktion „Bürger für Wurzen“ unterstützt Bitte der Feuerwehr

Bereits Ende Januar schilderte die BfW in einem Schreiben an die Kommunalverwaltung die prekäre Lage in den Reihen der ehrenamtlichen Floriansjünger. Demnach sei deutlich spürbar, „dass die Feuerwehr schon seit Jahren Schwierigkeiten hat, ihre Einsatzfähigkeit gewährleisten zu können“. Insbesondere auch, weil sich die Zahl der Einsätze von Mal zu Mal erhöhe. Eben deshalb bliebe kaum noch Zeit, den Vorschriften und Prüfintervallen aller Geräte, Fahrzeuge und technischen Einrichtungen Rechnung zu tragen, hieß es weiter. Und: „Aus diesem Grund stellen wir den Antrag, einen hauptamtlichen Gerätewart in der Stadtverwaltung einzustellen.“

 
Appell des Stadtwehrleiters Michel Uischner an die Stadträte in Wurzen
Appell des Stadtwehrleiters Michel Uischner an die Stadträte in Wurzen: „Ich bitte sie, sich der Sache ernsthaft anzunehmen.“ Quelle: Frank Schmidt

13 Fahrzeuge müssen jährlich in die Werkstatt

Zur aktuellen Sitzung des Gremiums verlieh Uischner anhand von Fakten der BfW-Forderung Nachdruck. Derzeit verfügt die FFw Wurzen mit ihren sechs Orts- und drei Jugendwehren sowie einer Kinderabteilung neben den Gerätehäusern über insgesamt 15 Fahrzeuge, wovon jährlich 13 in der Werkstatt vorzustellen sind, und circa 5000 Ausrüstungsgegenstände, die gleichfalls zyklischen Prüfungen unterliegen. Bislang, betonte der 32-Jährige, half bei den Terminen der ehemalige Stadtwehrleiter und Sachbearbeiter für Katastrophenschutz/Brandschutz im Stadthaus, Thilo Bergt, aus – „nebenbei“.

Denn obwohl es in den Ortswehren zwar ehrenamtliche Gerätewarte gebe, sei die Fülle an Aufgaben in der Freizeit durch die Kameraden nicht zu stemmen, fügte Uischner an. Vor allem versprechen sich die Kameraden von ihrer Bitte „eine Entlastung des Ehrenamtes“ durch die Stadt. Zumal, fügte Uischner an, die Kommune per sächsischem Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz für die Aufstellung, Ausrüstung, Unterhaltung und den Einsatz finanziell verantwortlich sei. „Wir bringen sozusagen die Manpower.“

Stadtverwaltung sucht nach einer Übergangslösung

Die Debatte im Anschluss bewies, dass der Wunsch der Feuerwehr keineswegs auf taube Ohren bei den Volksvertretern stieß. Alle Mandatsträger begrüßten über die Fraktionstische hinweg den Vorstoß. Allerdings „haben wir rein faktisch ein Problem“, gab Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD) zu bedenken. Um nämlich eine Gerätewart-Stelle im kommenden Doppelhaushalt festzuschreiben, müsste der Etatplan für 2019/2020 neu durchgerechnet werden. Dabei will die Stadtverwaltung das fertige Finanzpapier bereits am 5. März dem Parlament vorlegen. Gerade deswegen sucht das Stadthaus momentan nach einer Übergangslösung. Welche Optionen eine Rolle spielen, erläuterte Diana Henke, Sachbereichsleiterin Ordnung und Sicherheit.

Dringender Appell des Stadtwehrleiters

Im Gespräch sei unter anderem das Freilenken eines Mitarbeiters aus dem Bereich Hausmeisterdienste oder das Bezuschussen einer Honorarkraft. Doch noch fehle eine tragfähige Lösung, sagte Röglin. Zugleich versprach das Stadtoberhaupt, den Finanz- und Verwaltungsausschuss über die nächsten Schritte und Ideen zu informieren.

Eine Entscheidung hatte Stadtwehrleiter Michel Uischner an diesem Abend auch nicht erwartet. Sein Appell war trotzdem deutlich: „Ich bitte sie, sich ernsthaft der Sache anzunehmen!“

Von Kai-Uwe Brandt

 

LVZ Muldental, 29. Juni 2018

Sabrina Ryborsch.
Sabrina Ryborsch. Quelle: Frank Schmidt
 

Die Unabhängige Wählergemeinschaft „Bürger für Wurzen“ (BfW) verliert ihre Fraktionsvorsitzende. Zur jüngsten Tagung des Stadtrates kündigte Sabrina Ryborsch an, das im Mai 2014 errungene Mandat niederzulegen. Damals hatte Ryborsch 170 Stimmen erhalten. Im September 2016 hatte sie den Fraktionsvorsitz von Thomas Zittier übernommen. Wie sie gegenüber dem Plenum mitteilte, lasse es ihr Job nicht mehr zu, sich umfänglich dem politischen Ehrenamt zu widmen. Zugleich bedankte sich Ryborsch bei allen Volksvertretern für die gute Zusammenarbeit.

Die BfW verfügt über vier Sitze im Wurzener Parlament. Neben Thomas Zittier, Ronny Wedekind und Matthias Lange würde laut Kandidatenliste Andreas Fricke (169 Stimmen) für die kommenden Monate bis zur Neuwahl nachrücken. Die jetzige Legislatur der Abgeordneten endet im Mai 2019.

Von Kai-Uwe Brandt

 

LVZ Muldental, 15.05.2018

OBM Jörg Röglin und die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates stehen im große Saal des Kulturhauses Schweizergarten den Bürgern Rede und Antwort. Moderiert wurde der Abend von Hartwig Kasten,
 Präsident des Sozialgerichtes Leipzig.
OBM Jörg Röglin und die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates stehen im große Saal des Kulturhauses Schweizergarten den Bürgern Rede und Antwort. Moderiert wurde der Abend von Hartwig Kasten, Präsident des Sozialgerichtes Leipzig. Quelle: Thomas Kube
 
Wie beurteilen Sie die aktuelle Stimmung in der Stadt? – Mit dieser Frage eröffnete Moderator Hartwig Kasten, Präsident des Sozialgerichtes Leipzig, im großen Saal des Kulturhauses Schweizergarten eine neue Form der Kommunikation: das Wurzener Gespräch. Der Einladung zur Premiere durch die Stadtverwaltung folgten am Mittwochabend circa 70 Personen, die nicht nur die Gelegenheit zum Zuhören nutzten, sondern vor allem zum Mitdiskutieren. Und zwar unter dem Motto: „Das wird man doch noch sagen dürfen!“

OBM und Abgeordnete stehen Rede und Antwort

Aus Anlass von Demonstrationen in der jüngsten Zeit, Übergriffen auf Flüchtlinge, der Gründung des Neuen Forums für Wurzen, Kritik am Netzwerk für demokratische Kultur, des Angriffes auf zwei Gaststätten und eines negativen Medien-Echos bundesweit standen dem Publikum am runden Tisch „auf Augenhöhe“, wie es Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD) formulierte, das Stadtoberhaupt selbst sowie die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates Rede und Antwort – Matthias Rieder (CDU), Heinz Richerdt (SPD), Jens Kretzschmar (Linke) und Sabrina Ryborsch (Bürger für Wurzen).

Stimmung hat sich verschlechtert

In einem waren sich die Gesprächspartner gleich zu Beginn einig: Die Stimmung in der Stadt habe sich deutlich verschlechtert. Aus Sicht von Röglin sei das Vertrauen und die „Akzeptanz der anderen Meinung“ abhanden gekommen. Dennoch, so Rieder, erfahre er gerade im sozialen Netzwerk Facebook sehr wohl, dass Wurzener ihre Stadt mögen. Doch sobald es um politische Themen gehe, werde der Ton rauer.

Nach der blutigen Auseinandersetzung zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen in der Dresdener Straße Anfang des Jahres lag die Stimmung für Kretzschmar am Boden und weckte Erinnerungen an die Zustände wie kurz nach 1990 in Wurzen. Mittlerweile aber, dank verschiedener Veranstaltungen, wachse in ihm wieder Zuversicht.

Versäumnisse auf Bundesebene

Der Unmut bei den Bürgern verwundere keineswegs, betonte Ryborsch. Allerdings sei sie sich sicher: „Was auf Bundesebene versäumt wurde, räumen wir nicht aus dem Weg.“

Kurz darauf richtete Thomas Müller als Erster aus dem Publikum das Wort an die Parlamentarier. Ihm fehle, dass sie etwas für die Stadt bewegen wollen. Zum Beispiel beim Parkkonzept – „wo ist da das Problem?“

Beispiele gelungener Integration

Wolf-Rüdiger Jacoby, Zahnarzt und CDU-Stadtrat, sprach Hass und Gewalt an, die „nicht aus Wurzen kommen, sondern von außen reingetragen werden“. Zugleich übte er Kritik an jenen Ausländern, die sich hier eben nicht integrieren wollen. Kretzschmar stieß die Äußerung bitter auf. Schließlich kenne er viele gute Beispiele gelungener Integration – trotz mancher Probleme. Richerdt hingegen verwies darauf, dass schon aus rechtlichen Aspekten viele Flüchtlinge gar keine Arbeit ausüben dürfen.

Das Stimmungstief begründe sich weniger in der Stadtpolitik als vielmehr in der Bundespolitik, verdeutlichte Martina Schmerler, Geschichtslehrerin am Gymnasium und Stadträtin mit SPD-Mandat. Ihr zum Beispiel falle es zunehmend schwerer, auf Fragen von Schülern zu antworten.

Wille und Akzeptanz als Integrationsmotor

Zum Schluss wollte Moderator Kasten wissen, wer oder was Integrationsmotor sein könnte? Rieder zufolge müsse von beiden Seiten – Deutschen wie Ausländern – der Wille da sein. Und es müsse ebenso akzeptiert werden, wenn das der eine oder andere eventuell nicht will. Dass viele Wurzener Vereine bereits ihren Teil zur Integration beitragen, versicherte für die Turner und Schwimmer der Wurzener Torsten Gläser.

Nach gut zwei Stunden endete die Premiere des Wurzener Gesprächs. Eine Fortsetzung soll demnächst folgen.

Von Kai-Uwe Brandt

 

Stellungnahme, 31.08.2017

 

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Stellungnahme, 29.08.2017

Wenn ein antifaschistisches Bündnis zur Demo in Wurzen aufruft; von vornherein klarstellt, dass man seine politischen Forderungen nicht immer nur mit Worten deutlich machen kann und alle Bürger und Ratsmitglieder unserer schönen Stadt verunglimpft, kann von Demokratie und Meinungsfreiheit keine Rede mehr sein!

Die Arbeit und Lebensgrundlage unserer vielen ehrenamtlichen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Einzelhändlern und Geschäftsleuten wird hier mit Füßen getreten un...d aufs Schlimmste denunziert. Angeblich relativieren alle Bürger und Kommunalpolitiker die Vorfälle der vergangenen Monate als nachvollziehbar oder solidarisieren sich mit den Tätern, ohne auch nur im Geringsten eine Abgrenzung herzustellen. Jedoch werben und wirken wir schon seit Jahrzehnten für ein friedliches und offenes Zusammenleben für alle Bürger unserer Stadt.

Unumwunden muss man zugeben: rechtes Gedankengut ist in unserer Gesellschaft, unabhängig vom Wohnort, leider noch immer verbreitet und nicht akzeptabel.

Wenn aber jegliche kritische Meinungsäußerung zur aktuellen Politik dazu führt abgestempelt zu werden, ist dies genau so wenig akzeptabel.
Besonders in einer Zeit, in der politisches Desinteresse unsere Demokratie gefährdet.

Unserer Auffassung nach soll hier ein Exempel statuiert; Unruhe gestiftet und Angst geschürt werden; wie schon in vergangenen Jahren. Wollen wir hoffen, dass die Organisatoren und beteiligten Ämter und Einrichtungen mit ihrer Auffassung einer ruhigen und friedvollen Demonstration Recht behalten werden und unseren Bürgern dramatische Bilder, wie aus vergangenen Jahren oder den Unruhen in Hamburg, erspart bleiben.

Und nicht zuletzt können wir nur hoffen, dass die verstörenden Nachrichten der vergangenen Wochen dem Ansehen unserer schönen Stadt keinen langfristigen Image-Schaden zugefügt haben, ohne in weiteren Reaktionismus zu verfallen und sich für Dinge zu rechtfertigen zu wollen, die absolut haltlos und an den Haaren herbeigezogen sind!

 

Stellungnahme, 16. Juni 2017

Endlich kann es in der Stadt wieder voran gehen - konnten wir im Stadtrat (wenn auch nur mit Ach und Krach) den Haushalt endlich beschließen!

Dass dabei in den Reihen der CDU Fraktion lediglich 4 anwesende Stadträte mit weiterhin 1 Gegenstimme und 2 Enthaltungen aufwarteten, kann letztlich nur noch für Kopfschütteln sorgen.

Und ein Blick auf die Beschlussvorlage zum Haushalt zeigt es weiterhin schwarz auf weiß: Scheinbar ohne Meinung zum Haushalt finden sich hier, vor allem i...m Ausschuss für Haushalt und Finanzangelegenheit, 5 Enthaltung gegenüber 3 Zustimmungen.

Das stellt sich schon die Frage: Ist eine konstruktive Diskussion über unsere finanziellen Mittel und die Grundlage unserer gänzlichen Arbeit in der Stadt schlichtweg nicht wichtig genug? Oder einfach uninteressant, solange es keine öffentliche Stadtratssitzung gibt, in der dann Phrasen gedroschen werden könne?
Und das unter dem besonderen Aspekt, dass die Fraktion CDU nach der Kommunalwahl bis aufs Äußerste darum gekämpft hat, die Mehrzahl der Räte in den Ausschüssen stellen zu können!

Unsere Ratsarbeit profitiert doch ungemein davon, wenn wir unsere Argumente und Fragen im nichtöffentlichen Rahmen austauschen und somit vielleicht auch neue Denkansätze einbringen können. Weiterhin sollte es nach einer intensiven Diskussion und entsprechenden Änderungen auch fast allen Stadträten möglich sein, eine Entscheidung für oder gegen das Zahlenwerk zu geben.
Sich mit einer Enthaltung regelrecht aus der Verantwortung zu ziehen, ist besonders in Anbetracht der Wichtigkeit eher unangemessen.

Und sind wir ehrlich: Die Stadtverwaltung versucht intensiv mit ihren zur Verfügung stehenden Mitteln möglichst viel für die Bürger herauszuholen und hält sich dabei auch an die von der Landes- und Bundesregierung auferlegten Pflichten, kämpft für Fördermittel und Kooperationen, um Kosten einzusparen und Innovationen zu etablieren.
Große Sprünge oder maßgebliche Veränderungen sind da schlichtweg nicht drin. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Mittel sinnvoll einzusetzen - und genau das liegt auch in unserer Verantwortung als Stadträte.

Inwiefern diese Art der Zusammenarbeit nun sinnvoll und gewinnbringend für die Bürger der Stadt Wurzen und ihren Ortsteilen ist, bleibt mehr als fraglich.

Wir haben mit einer Einladung zum Workshop am 7. Januar 17 noch vor der ersten Haushaltslesung in einer der Ausschüsse oder Ortschaftsräte zusammengesessen und fraktionsübergreifend erfolgreich über die geplanten Investitionen diskutiert.
Und wir werden auch weiterhin dranbleiben und den Kontakt suchen, um gemeinsam möglichst viel zu erreichen.

Quelle: LVZ Muldental vom 16.6.17

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LVZ Muldental, 04. April 2017

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Stellungnahme, 10. Februar 2017

Fakt ist: die Elternbeiträge in den Kindertageststätten mussten, schon durch das geltende Landesgesetz, dringend erhöht werden.

Mit einer Anpassung der Beiträge auf 20% in der Krippe, 24% im Kindergarten und 25% im Hort waren die getroffenen Vorberatungen weiterhin in einem verträglichen Bereich und keinesfalls überdurchschnittlich im Vergleich mit anderen Kitas im Landkreis Leipzig.

Der Vorschlag der Fraktion Die Linke, die Elternbeiträge übergreifend auf 20% so niedrig wie möglich halten, fand nach einem Überraschungsmoment auch bei uns teilweise Unterstützung, denn gern hätten wir uns belehren lassen, dass es durchaus eine andere, gut funktionierende Methode gibt, dies zu finanzieren.

Aber diese gibt es schlicht weg nicht. Denn für uns ist weder diese nun vorliegende Zahlenstücklerei sinnvoll (kein Stadtfest mehr spart jährlich 40.000€, etwas günstigere Gebühren Niederschlagswasser spart dieses Jahr 20.000€, reicht nicht: also noch ein paar liquide Mittel 4.000€), noch die Idee das Geld für die notwendige Anpassung zukünftig gänzlich (ca. 170.000€) aus den liquiden Mitteln zu nehmen. Umso unverständlicher deshalb auch der Antrag der CDU Fraktion zum letzten Stadtrat, die 20% aufrecht zu erhalten obwohl die Fraktion erst zur Haushaltsverabschiedung in 2015 mahnend davon gesprochen hat wie dramatisch sich die Entwicklung unserer liquiden Mittel in den nächsten Jahren darstellt...

Deshalb in der Übersicht:

Die Anpassung der Beiträge im ursprünglichen Maße wären wie folgt ausgefallen:

Krippe (9h) 189,06€
Kindergarten (9h) 106,80€
Hort (6h) 64,24€

Jetzt verabschiedet und nun neu:

Krippe (9h) 189,06€
Kindergarten (9h) ca. 97,90€
Hort (6h) ca. 61,67€

Summa Summarum eine monatliche Ersparnis für die Eltern:

Krippe 0€
Kindergarten 8,90€
Hort 2,57€

Besonders die Eltern der jüngsten, die nach Elternzeit vielleicht noch nicht wieder voll arbeiten gehen können oder wollen werden in beiden Varianten stark belastet.(vorgeschrieben nach sächs. Kita-Gesetz). Ob die beiden Ersparnisse im Bereich Kindergarten und Hort nun tatsächlich so dramatisch sind, dass eine Reduzierung hier dringend notwendig gewesen wäre ist stark zu bezweifeln.

Besonders in Anbetracht welche Folgen diese Einsparung haben soll: Kein Stadt- oder Parkfest mehr wird auch für viele Eltern keine schöne Nachricht sein.

Selbst wenn die Stadtverwaltung der Meinung ist, das Stadtfest aufgrund steigender Kosten der Künstler durch GEMA-Gebühren und sonstiges nicht mehr attraktiv genug ausrichten zu können, sind wir längst nicht der Meinung es gleich ganz streichen zu müssen.

Vielleicht wäre eine Überarbeitung beider Konzepte ein viel besserer Vorschlag gewesen. Das Stadt- und Parkfest als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu gestalten, in Einbezug regionaler Akteure, Künstler, Bands und Vereine, statt zur Belustigung der Bürger durch teure Interpreten in einem abendfüllenden Programm. Den Bürgern einfach auch mal die Chance bieten etwas anderes auszuprobieren und eher das Sehen und gesehen werden in den Vordergrund zu stellen.

Schade. Wir hätten es gern forciert, auch zum Wohle der Bürger und besonders der Innenstadt.
Aber wir bleiben dran, diese Themen sind für uns noch nicht erledigt.

Pressemeldung, 05. Januar 2017

Fraktionsübergreifender Workshop zum Doppelhaushalt 2017/2018

"Das bisschen Haushalt macht sich von allein..."

Ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht, besonders nicht in Anbetracht des ersten Doppelhaushaltes der Stadt Wurzen.

Um für die Haushaltsdiskussionen in den Ausschüssen vorbereitet zu sein, wird natürlich fraktionsintern ebenfalls über die Entwürfe debattiert, gern auch mit Unterstützung der Fachbereichsleiterin der Kämmerei.

Unsere Fraktion hat sich, aufgrund der Kürze der vorhandenen Vorbereitungszeit, darauf geeinigt, am Samstag den 7. Januar 2017 einen ganztägigen Workshop zum Thema Haushalt 2017/2018 durchzuführen.

Diese Idee fand auch fraktionsübergreifend Anklang, sodass wir an diesem Samstag gemeinsam mit Vertretern aller Fraktionen des Stadtrates Wurzen in die Beratungen starten können!

Wir freuen uns sehr über dieses Interesse und freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch!

 

Stellungnahme, 09. März 2016

"Arbeiten in Leipzig. Wohnen & Leben im Wurzener Land."
- eine Variante, die durchaus funktionieren sollte und die es nach unserer Meinung zu forcieren gilt.

Während der Wohnraum in der Boomtown Leipzig rar und immer teurer ist und bspw Kindergartenplätze fast nicht zu bekommen sind, wartet das Wurzener Land vor den Toren Leipzigs mit starken Pfunden auf. Die Kernstadt Wurzen als starkes Mittelstandszentrum, mit der Deutschen Bahn und Bundesstraße 6 in zwanzig Minuten erreic...hbar, mit seinen drei attraktiven, naturnahen und genussreichen Nachbar- bzw. Partnerkommunen Thallwitz, Bennewitz und Lossatal lädt (nicht nur) junge Familien "raus auf's Land" zur Erfüllung von Wohn- und Lebensträumen ein.

Wir Bürger für Wurzen unterstützen diesen Vorstoß ausdrücklich und wünschen den Vertretern des Wurzener Landes in der Messestadt viele offene Türen und Ohren für dieses Thema.

 

LVZ Muldental, 12. Mai 2015

LVZ Muldental, 07. Mai 2015

   

 

 

 

     


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LVZ Muldental, 29. April 2015

Die Pressemeldung unserer Fraktion zu diesem Artikel können Sie hier nachlesen.

 

LVZ Muldental, 11. Februar 2015

Muldental Nachrichten, 22. Januar 2015

Die Pressemeldung unserer Fraktion zu diesen Artikeln können Sie hier nachlesen.

 

LVZ Muldental, 5. Dezember 2014

 

Muldental Nachrichten, 18. Dezember 2014

 

 LVZ Muldental, 27. August 2014

 Die Pressemitteilung unserer Fraktion zu diesem Artikel können Sie hier lesen.

 

Muldental Nachrichten, 13. Mai 2014

 

LVZ Muldental, 13. Mai 2014

 

Muldental Nachrichten, 2. Mai 2014

 

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